Schulprogramm

Die Schwerpunkte im Schulprogramm sind die Werteerziehung und Leseerziehung mit der Integration der Schulbücherei in die Unterrichtsarbeit. Computerecken bzw. Medienecken mit reichhaltiger Software und Nachschlagewerke sind vom ersten bis vierten Schuljahr vorhanden. Den Schülern steht ein Computerraum mit 15 internetfähigen Computern zur Verfügung. Ein Streitschlichterprogramm wird seit vielen  Jahren mit den Dritt- und Viertklässlern durchgeführt. Zudem zählen wir offene Unterrichtsformen, sowie die Öffnung von Schule (außerschulische Lernorte) zu wichtigen Prinzipien im Schulalltag.


Offener Unterricht

 

Um jedes Kind individuell zu fördern und zu fordern, muss eine Lernumgebung geschaffen werden, in der jedes Kind nach seinen Fähigkeiten und Interessen lernen kann. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, lernen die Kinder im Laufe der vier Schuljahre offene Arbeitsformen kennen, wie z.B.:

  • Freie Arbeit
  • Wochenplanunterricht
  • Projektorientierten Unterricht
  • Lernen an Stationen
  • Werkstattunterricht

Werteerziehung

 

Die Grundschule hat einen Beitrag zur grundlegenden Bildung zu leisten, der u. a. dadurch gekennzeichnet ist, dass er bei den Kindern Einstellungen und Haltungen aufbauen hilft, die für die Persönlichkeitsentwicklung und für die mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erforderlich sind. Wir halten diesen Aspekt des erziehenden Unterrichts für sehr wichtig. Nach unserer Auffassung ist es in der heutigen Zeit bedeutsam, dass sich die Kinder auch an verpflichtenden Werten orientieren.

Daher ist es uns wichtig, unseren Schülern Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Fairness, Friedfertigkeit, Mitgefühl, Dankbarkeit, höfliche Umgangsformen und die Fähigkeit, an etwas zu glauben, zu vermitteln. 

 

Die Werteerziehung erfolgt durch...

...die Klassen- und Schulregeln

...die Klassendienste

...Rituale

...das Streitschlichtungsprogramm

...Klassenfahrten

...das Martinssingen

...Solidaritätsläufe

...und das tägliche Zusammenleben in der Klassen- und Schulgemeinschaft!

...uvm.

 

 


Mediennutzung

 

 1. Medienecken in den Klassen

 

Die Medienecken unserer Klassen sollen eigenständiges Lernen in einer förderlichen Lern- und Arbeitsumgebung bieten. (Das Wort „Medienecke“ ist dabei nicht wörtlich zu nehmen. Der ganze Klassenraum kann Medienbereich werden!) In den Medienecken sollen „alte Medien“ wie Lexika, Nachschlagewerke, Sachbücher, Arbeitskarteien, Arbeitsmappen, Bildbände, Zeitschriften etc. bereit stehen sowie Schreib-, Bastel- und Versuchsmaterial vorhanden sein. In allen Klassen kommt zu den „alten Medien" ein Computer mit Lernsoftware (Sprache, Mathematik, Sachunterricht und Englisch) und in den 3. und 4. Jahrgängen auch ein Internetzugang zum Recherchieren.

 

2. Computerraum

 

Der Schule steht ein Computer-Raum mit 15 Computern zur Verfügung. Alle Computer sind vernetzt und an Druckern angeschlossen. Alle PCs verfügen über einen Internetzugang.

Als Lernsoftware steht den Schülern eine Anzahl aus den Lernbereichen Sprache, Mathematik und Sachunterricht zur Verfügung. Ebenfalls sind das Microsoft „Word“-Programm und das "Powerpoing"-Programm vorhanden. 

  • Im Computer-Raum werden die Schüler in Gruppen an den sachgerechten und verantwortlichen Umgang mit dem Computer´herangeführt, so dass sie dann den Computer in der Klasse sachgerecht bedienen können.
  • Ebenfalls steht dieser Raum Fördergruppen zur Verfügung, die das Angebot der entsprechenden Lernsoftware nutzen. Auch beim Einsatz der Lernsoftware gilt in unserer Schule das Gebot, dass am PC genau so intensiv gelernt und geübt werden muss wie mit den gleichberechtigten herkömmlichen Lernmitteln (Lernprogramme mit zeitintensiven Animationsprogrammen gehören unserer Ansicht nach nicht in die Schule!).
  • In den Computer-AGs wird erst das „Junior-Schreibprogramm“ erlernt und darauf aufbauend das Schreibprogramm „Word“. Die SchülerInnen sollen differenziert und kreativ mit diesen Programmen umgehen können. Sie lernen damit eine zusätzliche Möglichkeit kennen, schriftlichen Ausarbeitungen eine ansprechende äußere Form zu geben (Wandzeitungen, Themenmappen, Schülerzeitung, Briefe usw.). Das Speichern und Abrufen von Daten mit Hilfe des Window-Explorers wird ebenfalls eingeübt.
  • Ebenfalls ist im Computerraum die Möglichkeit gegeben, einer größeren Schülergruppe den Umgang mit dem Internet zu zeigen und dieses für den Unterricht zu nutzen.
  • Wie im Kapitel Leseförderung angegeben, haben wir uns im Internet bei Antolin angemeldet und nutzen dieses Programm zur Lesemotivation und Leseförderung. Da dieses Programm auch zu Hause genutzt werden kann, wurden die Eltern hierüber informiert und gebeten, ihren Kindern nach Möglichkeit die Nutzung des Computers  zuhause und damit verbunden die Nutzung des Internets und des Leseprogrammes Antolin zu ermöglichen.
  • Ebenfalls hat die Schule einen Zugang zu der Internetseite "Onlinediagnose". Hierbei können die individuellen Lernstände ermittelt und die Kinder zielgerichtet und individuell gefördert werden. 

Leseförderung

 

Die besondere Leseförderung wollen wir in ihrer praktischen Umsetzung auf zwei Bereiche verteilen

a)    die Leseförderung im innerschulischen Bereich (Klasse / Schule)

b)    die Leseförderung im außerschulischen Bereich

 

Auswahlmöglichkeiten zu a)

  • Ausbau und weitere Integration der Schulbücherei in die Unterrichtsarbeit
  • Gestaltung des Klassenraums in einen lesefreundlichen Raum
  • Aufhängen von Leseplakaten
  • Einrichten von Bücherecken
  • Auslegen von Bücherlisten
  • Überprüfen der Klassenbibliothek
  • Ergänzen um Sachliteratur und Nachschlagewerke
  • Büchertische zu einem Schwerpunktthema
  • Lesen eines Buches als Klassenlektüre (einmal im Halbjahr, wobei das Buch von den Schülem selbst angeschafft werden soll)
  • Büchervorstellen und Besprechen durch die Schüler
  • Ein Buch selber erstellen
  • Feste Einrichtung eines Leseabends ( Winterlicher Spätnachmittag)
  • Einrichtung einer Leseecke im Schulhaus
  • Lesen mit dem Internetprogramm Antolin (www.antolin.de)


Auswahlmöglichkeiten zu b)

  • Autorenlesung
  • Besuch und Austausch mit der öffentlichen Bücherei
  • Einladen von Fremdvorlesern - und -hörern ( Eltern, Senioren , Vorlesen im Altenheim)
  • Lesen zu Hause mit dem Internet und dem Leseförderprogramm Antolin

Außerschulische Lernorte

 

Im Laufe der vier Grundschuljahre werden an unserer Schule eine Anzahl von Unterrichtsgängen und Lehrwanderungen sowie ein Schullandheimaufenthalt durchgeführt.

Als außerschulische Lernorte für unseren Schulstandort Horrem bietet sich Folgendes an: (Die Auflistung stellt eine Auswahl dar, die ständig verändert werden kann.) 

  • Praktische Verkehrserziehung rund um die Schule (Der Schüler als Fußgänger)
  • Praktische Radfahrausbildung im Straßenverkehr in Horrem (Der Schüler als Radfahrer)
  • Wanderung durch die Erftlandschaft (Pflanzen- und Tierkunde)
  • Wanderung durch rekultiviertes Gebiet bei Horrem
  • Gang durch Horrem nach einem erarbeiteten Ortsplan
  • Besuch von Dienstleistungsbetrieben in Horrem: Bücherei, Post, Bäckerei, Feuerwehr, ev. und kath. Kirche, Altenheim, usw.
  • Besuch des Rathauses in Kerpen
  • Besichtigung eines Bauernhofs (Tiere auf dem Bauernhof)
  • Ausflug zu einem Freigehege bei Dormagen oder in der Eifel (frei lebende Tiere in unserem Land)
  • Besuch des Kölner Zoos (Tiere aus aller Welt)
  • Besuch des Museum Koenig in Bonn (Tiere aus aller Welt)
  • Besuch des Bilderbuch - Museums in Troisdorf
  • Fahrt zum Braunkohle – Tagebau (Wirtschaftsstandort)
  • Besichtigung eines Kraftwerks
  • Besuch des Freilichtmuseums in Kommern (Vergleich: früher – heute)
  • Schullandheimaufenthalt mit verschiedenen sachkundlichen Vertiefungsmöglichkeiten (z. B. in Blankenheim): Fossiliensuche, Steinzeitmenschen, Römer in der Eifel, Burgen, Ritter, Fachwerkhäuser, Wald-, Wiesen- und Gewässerkunde, Mittelgebirgslandschaft, Wandern nach Karte
  • Unterrichtsgänge nach Köln mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Das römische Köln, Das mittelalterliche Köln, Kulturstadt Köln
  • Fahrt nach Xanten (Die Römer im Rheinland)
  • Besuch des „Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ in Bonn
    (Geschichte, Gesellschaftskunde)
  • Besuch des Beethoven – Hauses in Bonn (Musik)
  • Besuch des Bergbau – Museums in Bochum
  • Schiffsrundfahrt im Duisburger Hafen
  • Wanderung durch das Siebengebirge
  • Schifffahrt auf dem Rhein
  • Klasse wir singen!