Bewegtes Lernen

Bewegtes Lernen

Kinder sind von Natur aus in Bewegung. Sie hüpfen, rennen, tanzen und erkunden die Welt mit allen Sinnen. An unserer Grundschule machen wir uns genau das zunutze: Beim Bewegten Lernen verbinden wir körperliche Aktivität mit dem Erwerb von Wissen – und schaffen so eine Lernumgebung, in der Kinder aufblühen.

 

Was ist Bewegtes Lernen?

Bewegtes Lernen bedeutet, dass Lerninhalte nicht nur am Schreibtisch erarbeitet werden, sondern auch durch Bewegung erlebt und verinnerlicht werden. Kinder rechnen mit Körpereinsatz, buchstabieren durch Bewegungsabläufe oder lösen Aufgaben auf dem Schulhof. Der ganze Körper wird zum Lernwerkzeug.

Das Konzept umfasst drei Bereiche: den bewegten Unterricht, in dem Fachinhalte aktiv erarbeitet werden, die bewegten Pausen, die zur Erholung und zum freien Spiel einladen, sowie ergonomische und flexible Lernumgebungen, die Sitzen, Stehen und Bewegen gleichermaßen ermöglichen.

 

 

 

Warum Bewegung und Lernen zusammengehören

Wissenschaftliche Studien bestätigen, was Lehrer:innen täglich beobachten: Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns, steigert die Konzentrationsfähigkeit und hilft dabei, Gelerntes langfristig zu speichern. Kinder, die sich regelmäßig bewegen, sind ausgeglichener, motivierter und können sich besser in die Klassengemeinschaft einfügen.

Gerade in der Grundschulzeit, in der Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang noch voll ausleben, ist es wichtig, diesen nicht zu bremsen – sondern ihn gezielt in den Lernprozess einzubinden.